Der Begriff Senior, von lat. senior = älter, meinte den „Älteren“ in einem Familienverband (als Gegensatz zum Junior), den „Ältesten“ einer kirchlichen Gemeinschaft oder die sog. „Alten Herren“ der studentischen Vereinigungen.

Ältere deutschsprachige Wörterbücher definieren den Begriff ausschließlich in dieser spezifischen Bedeutung. Der Begriff wird erst in den 1970er Jahren zur generellen Bezeichnung der Angehörigen des „hohen“ Lebensalters. Senior – in der Pluralform Senioren- soll den bis dato weitgehend negativ besetzten Begriff der „Alten“ – umgangssprachlich wurden sie früher meist „Alte Leute“ genannt – ersetzen und aufwerten.

Es gibt verschiedene Vorstellungen darüber, ab wann eine Gruppe von Menschen zu den Senioren gehört. In Deutschland werden als Altersgrenze am häufigsten 50, 55 oder 60 Jahre genannt. Gelegentlich wird daneben aber auch das reale Renteneintrittsalter eines Menschen als Altersgrenze angesehen.

Ferner kann der Begriff der Senioren heutzutage in 4 unterschiedliche Altersgruppen aufgeteilt werden:

  • „Die 50er“: Personen im Alter von 50 bis 59 Jahren
  • „Junge Senioren“: Personen im Alter von 60 bis 69 Jahren
  • „Mittlere Senioren“: Personen im Alter von 70 bis 79 Jahren
  • „Ältere Senioren“: Personen im Alter ab 80 Jahren
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