Im Alter ändern sich die Bedürfnisse und die Ansprüche. Was ist jungen Jahren noch modern und zeitgemäß war, kann im Alter zum Problem werden: Treppen, Absätze, Badeinrichtungen. Unter Umständen muss die komplette Wohnraumgestaltung überdacht werden.

Angesichts der Tatsache, dass die Anzahl älterer Menschen in den nächsten Jahren stark zunehmen wird, nimmt auch der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen stetig zu. Viele Wohnungen müssen daher in den nächsten Jahren dringend saniert und neu gebaut werden.

Noch vor einigen Jahren stand der Umzug ins Altenheim zwangsläufig zur Debatte. Insbesondere dann wenn Treppenstufen und Absätze zu Hürden wurden. Um den geänderten Bedürfnissen der Senioren Rechnung tragen zu können, werden inzwischen immer mehr seniorengerechte Wohnungen angeboten und es ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahren dieser Anteil stetig zunehmen wird.

Diese seniorengerechte Wohnungen zeichnen sich dadurch aus, dass die Wohnungen keine Barrieren mehr aufweisen. So gibt es einen Aufzug im Haus, durch die Türen passt selbstverständlich ein Rollator oder Rollstuhl, es gibt Badewanneneinstiegshilfen, stützende Haltegriffe, schwellenfreie Duschen und vieles mehr.

Barrierefreiheit hat nicht nur etwas mit körperlicher Einschränkung und Behinderung zu tun, sondern mit Komfort. Ziel ist es, die Selbständigkeit in der Alltagsbewältigung weitgehend zu erhalten. Seniorengerechte Wohnungen ermöglichen den älteren Menschen, nicht nur deswegen ins Heim zu müssen, weil sie zu Hause keine altengerecht ausgebaute Wohnung haben.

Angeboten werden die seniorengerechten Wohnungen sowohl von Wohnungsbaugesellschaften, als auch von vielen Trägern der Altenhilfe.

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