DSM und die Internationale Osteoporose Foundation

15 Oktober 2012

… stellen weltweite Vitamin-D-Karten vor

Die Internationale Osteoporose Foundation (IOF) hat eine interaktive weltweite Karte des Vitamin-D-Status der Bevölkerung verschiedener Länder vorgestellt. Die Karte und die dazugehörige Publikation verdeutlichen, dass ein Vitamin-D-Mangel ein Gesundheitsproblem sowohl in den Entwicklungs- als auch den Industrieländern darstellt.

DSM hat bei der Entwicklung der Karten geholfen und unterstützt die IOF dabei, auf dieses Problem aufmerksam zu machen.

 

Wichtige Ergebnisse

  • Insgesamt wurde ein Vitamin-D-Mangel bei einem Drittel der untersuchten Bevölkerung festgestellt.
  • Ein Vitamin-D-Mangel kommt sowohl in Entwicklungs- als auch Industrieländern vor.
  • Obwohl Sonne die wichtigste Quelle für Vitamin D ist, ist der Status auch in sonnigen Ländern generell niedrig und unterhalb der empfohlenen Level. (In Indien beispielsweise ist der Vitamin-D-Status niedrig, obwohl es ein sonniges Land ist).
  • Mehr Frauen als Männer sind betroffen.
  • Schätzungsweise 50-70% der Erwachsenen in Europa haben ein niedriges Vitamin-D-Level.
  • Ältere Menschen sind besonders gefährdet, insbesondere ältere Frauen gehören zu den Risikogruppen für Osteoporose. Ebenfalls gefährdet sind Menschen, die in Institutionen leben und sich hauptsächlich drinnen aufhalten.

 

Osteoporose ist eine ernste chronische Erkrankung die hunderte Millionen Menschen betrifft. Studien haben gezeigt, dass Vitamin D das Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen um etwa 30% senken kann.  Untersuchungen in Deutschland haben ergeben, dass eine regelmäßige Vitamin-D-Zufuhr die Gesundheitskosten eines Landes zwischen 585-778 Millionen Euro senken kann.

Judy Stenmark, CEO der International Osteoporosis Foundation: “Die IOF rät Menschen mit einem Osteoporoserisiko und generell Menschen über 60 Jahren ausreichend Vitamin D zuzuführen. Bei diesen Risikogruppen liegt die empfohlene tägliche Zufuhr bei 800-1000 IU.”

Dr. Manfred Eggersdorfer, Senior Vice President Nutrition Science & Advocacy DSM: “Die Karten sind ein großer Schritt im Kampf gegen den Vitamin-D-Mangel. Wir wissen, dass ein Mangel Krankheiten wie Rachitis bei Kindern und Osteoporose bei Älteren begünstigen kann, aber bisher wussten wir noch zu wenig darüber. Jetzt können wir uns ein viel besseres Bild vom Vitamin-D-Mangel machen und von seinen Auswirkungen auf die Gesundheit.“

Wer mehr erfahren möchte, folgt dem weiterführenden Link zur englischsprachigen Seite mit den Vitamin-D-Karten.

Zurück