Gelenkschmerzen - woher sie kommen und wie man sie behandelt

21 September 2018

Trustagents GelenkschmerzenEs passiert beim Einkaufen, beim Spazierengehen oder beim Fahrradfahren: Plötzlich schießt der Schmerz in die Gelenke ein. Vor allem mit fortschreitendem Alter treten Gelenkschmerzen häufig auf. Doch es gibt Möglichkeiten, wie man die Schmerzen in den Gelenken behandeln kann.

 

Wie äußeren sich Gelenkschmerzen und was sind die Ursachen?

Viele Menschen leiden mehr oder weniger regelmäßig unter Gelenkschmerzen. Die Ursache für Gelenkschmerzen herauszufinden ist nicht einfach, denn sie können ein Symptom verschiedener Erkrankungen sein. Die Medizin kennt rund 400 Krankheiten, bei denen Gelenkschmerzen eine Rolle spielen.

Chronische Entzündungen der Gelenke sind er häufigste Grund für Gelenkschmerzen. Mediziner sprechen hier von „rheumatoider Arthritis“ oder „entzündlichem Rheuma“. Die Innenhaut der Gelenke ist aufgrund einer Autoimmunerkrankung dauerhaft entzündet, was zu starken Gelenkschmerzen, vornehmlich an den Händen und Füßen führt.

Eine weitere Ursache für Gelenkschmerzen sind Verschleißerscheinungen an den Gelenkknorpeln, die sogenannte Arthrose. Sie entsteht durch ungleichmäßige oder zu starke Belastungen. Durch den Abrieb der Knorpel bilden sich feine Partikel, die eine Entzündung des Gelenks begünstigen. Ärzte sprechen hier von „degenerativem Rheuma“. Weitere Ursachen für Gelenkschmerzen können aber auch Fibromyalgie oder Osteoporose sein.

 

Wie lassen sich Gelenkschmerzen behandeln?

Treten Gelenkschmerzen nur gelegentlich auf, bietet Europa Apotheek frei verkäufliche Salben und Schmerzmittel. Diese lindern die Schmerzen jedoch nur fürs Erste und verhindern zunächst das Verkrampfen oder Einnehmen einer Schonhaltung.

Begibt man sich mit Gelenkschmerzen in ärztliche Behandlung, so wird der Mediziner die Behandlung auf die jeweilige Ursache abstimmen. Falls die Gelenkschmerzen auf eine Arthrose zurückzuführen sind, so wird der Arzt versuchen, den Verschleiß des Gelenkknorpels zu verlangsamen. Einer ungleichmäßigen Belastung der Gelenke durch Fehlstellungen – zum Beispiel der Hüfte – kann durch das Tragen von Einlagen entgegengewirkt werden. Bei Überlastungen ist in der Regel eine Reduzierung des Körpergewichts durch eine Ernährungsumstellung und gelenkschonende körperliche Aktivität wie Schwimmen oder Nordic Walking angeraten. Vielfach verordnet der Arzt Physiotherapie und Schmerzmitteln.

Bei Gelenkschmerzen, die von Rheuma verursacht werden, erhalten die Patienten meistens schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Kortison ist hier weit verbreitet. Gleichzeitig setzt die Medizin auf Physiotherapie und regelmäßigen Sport. Dies soll helfen, trotz dieser chronischen Erkrankung die Beweglichkeit und Funktionalität der Gelenke so weit wie möglich zu erhalten.

 

Wann sollte man bei Gelenkschmerzen zum Arzt gehen?

Treten Gelenkschmerzen nach einer Verletzung auf, zum Beispiel einem Sturz, so sollte schnellst möglichst ein Arzt aufgesucht werden.

Auch wenn sich das Gelenk warm anfühlt, geschwollen ist oder sich schlechter bewegen lässt, sollte man einen Arzt hinzuziehen. Gleiches gilt, wenn der Schmerz nacheinander auf mehrere Gelenke „überspringt“ oder „wandert“, bei Bewegungen ein schmerzhaftes Schnappen auftritt oder die Schmerzen nachts oder frühmorgens besonders stark sind. Eine längere Steifheit der Gelenke nach dem Aufstehen sollte ebenfalls abgeklärt werden.

Werden Gelenkschmerzen von Begleitsymptomen wie einem allgemeinen Krankheitsgefühlt, Fieber, Schüttelfrost, Sehstörungen oder Hautauschlag begleitet, ist der zeitnahe Gang zum Arzt erforderlich. Auch bei Gelenkschmerzen in Verbindung mit Augentrockenheit oder Augenrötungen, Durchfall, Gewichtsverlust, Brustschmerzen oder Depressionen sollte eine Praxis oder Notfallambulanz aufgesucht werden.

Grundsätzlich gehören regelmäßig auftretende Gelenkschmerzen in ärztliche Behandlung. Der Arzt kann die Ursache feststellen, eine geeignete Therapie verordnen und den Patienten zu einem schmerzfreien Alltag verhelfen.

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