Vitamin B schützt vor Demenz

01 Dezember 2010

Mit zunehmendem Alter nimmt bei den meisten Menschen das Erinnerungsvermögen leicht ab. Altersbedingte Vergesslichkeit kann man deshalb nicht immer von den ersten Anzeichen einer Alzheimer Erkrankung unterscheiden.

Viele Menschen mit dieser milden Beeinträchtigung bekommen zwar Alzheimer, dennoch ist die Feststellung derselben noch keine Diagnose dafür. Demenzkranke verlieren nach und nach das sog. episodische Gedächtnis. Sie erinnern sich beispielsweise nicht mehr, dass ein Gespräch vor einem Tag stattfand, sie haben Wortfindungsstörungen, Probleme mit der räumlichen Wahrnehmung oder Orientierungsschwierigkeiten.

Weltweit leiden über 35 Millionen Menschen an der unheilbaren Krankheit Alzheimer, die Hirnzellen absterben lässt, das Gedächtnis zerstört und das Wesen verändert.

Untersuchungen britischer und norwegischer Forscher deuten darauf hin, dass Vitamin B eine wirksame und preiswerte Waffe gegen Altersdemenz sein kann. So könne Vitamin B bei Senioren mit einer leichten Gedächtnisbeeinträchtigung den natürlichen altersbedingten Hirnschwund verlangsamen.

Der Studie zufolge kann durch die tägliche Einnahme der Vitamine B6 und B12 das Schrumpfen des Gehirns reduziert und damit einer Demenz vorgebeugt werden. Allerdings wird ausdrücklich davor gewarnt, hohe Vitamindosen zu schlucken. Die Wissenschaftler betonten, dass zunächst der Langzeitverlauf der Vitamine untersucht werden müsse und dass manche Vitamine in hohen Dosen sogar Krebs auslösen können.

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