Bundesland Nordrhein-Weistfalen
Höhe 365 m ü NHN
Fläche 74,52 km²
Einwohner 110.584   (2017)
Bevölkerungsdichte 1.484 Einwohner je km²

 

Wohnen und Leben in Remscheid

Remscheid ist die drittgrößte Stadt des Bergischen Landes und wird seit Ende des vorletzten Jahrhunderts aufgrund seiner weitreichenden Handelbeziehungen der Metall- und Werkzeugerzeugnisse nach Übersee und in die ganze Welt auch als „Seestadt auf dem Berge" bezeichnet. Aufgrund seiner Gewerbestruktur ist Remscheid heute die letzte Industriestadt von Nordrhein-Westfalen. Jedoch hat Remscheid mehr zu bieten als innovative und weltweit bekannte Unternehmen.

Das Stadtzentrum, welches im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, wird durch das 1906 erbaute Rathaus, mit seinem 48 Meter hohen Turm, geprägt. Vor dem historischen Gebäude erstreckt sich der Theodor-Heuss-Platz auf dem der 13,5 Meter hohe Bergische Löwe wacht. In unmittelbarer Nachbarschaft, in der Schützenstraße, findet man ein weiteres historisches Gebäude, das ehemalige Königliche Amtsgericht. Es wurde 1893 im Renaissance-Stil errichtet und wird heute von der Stadtverwaltung genutzt.

Eins der schönsten Häuser des Bergischen Landes – Haus Cleff (18. Jh.) – findet man im Stadtteil Hasten. Gut erhaltene denkmalgeschützte bergische Fachwerkhäuser findet man in den Stadtbezirken Lüttringhausen und Lennep. Hier befindet sich „Am Gänsemarkt 1“ auch das Geburtshaus des Physikers Wilhelm Conrad Röntgen. Besonders auffällig präsentiert sich die Evangelische Stadtkirche mit ihrem mächtigen im 13. Jahrhundert erbauten 51 Meter hohen Westturm. Nur wenige hundert Meter nördlich der Altstadt von Lüttringhausen befindet sich das unter Denkmalschutz stehende prägende Rathaus von 1908. Markantes Merkmal des Gebäudes ist sein achteckiger, verschieferter Rathausturm mit seiner Turmuhr und ihren vier Zifferblättern.

Das Tao Otto Theater ist Spielstätte der Bergischen Symphoniker. Kleinkunst und Kabarett bieten das Rotationstheater und das Kulturzentrum Klosterkirche.

Zu den sehenswerten Museen der Stadt zählen das Deutsche Röntgen Museum, das Tuchmuseum und das Deutsche Werkzeugmuseum, als auch das Historische Zentrum. Beliebtes Ausflugsziel ist die Eschbachtalsperre, die erste Trinkwassertalsperre Deutschlands (1891). Nicht weit entfernt liegt das älteste Binnenfreibad (Eröffnung 1912) des Landes. Vielfältige Freizeitangebote und weitläufige Grün- und Waldflächen laden ebenfalls zur Erholung ein.

Ausgedehnte Shopping-Erlebnisse bieten die Fußgängerzone mit dem angrenzenden Allee-Center.

 

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